Vielleicht doch eine Maß zu viel am Vatertag?

Vielleicht doch eine Maß zu viel am Vatertag?

„Mh. Einfach süß!“ Benjamin stützte sein Kinn mit beiden Händen und schaute Nelli an. Sie fuchtelte wild mit den Händen und fauchte ihn an. Doch er hörte gar nicht, was sie sagte. Aufgebracht stemmte sie die Arme in ihre zierliche Hüfte und polterte weiter. Sein Hundeblick brachte sie noch mehr in Rage. Doch Benjamins Ohren waren taub. Er sah nur seine hübsche Nelli.

Im Vintage-Dirndl von Goldstich war sie gekommen, um ihm vom Volksfest abzuholen. Es war nicht zu übersehen, dass sie sich ärgerte, weil er vielleicht doch eine Maß zu viel getrunken hatte beim Männertag äh Vatertag. „Huch! Sie ist wohl richtig sauer“, Benjamin erschrak als Nelli in ihren grauen Schnürstiefeln ordentlich auf den Boden stampfte. Immer noch schaffte es Benjamin nicht, seiner Liebsten zuzuhören.

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Vatertag, Männertag, Feiertag

„Grün steht ihr einfach unbeschreiblich gut.“ Er ließ seine Gedanken schweifen und musste sich im Nachhinein eingestehen, der Trachtenhut war wirklich jeden Cent wert. Sie wirkte elegant und gleichzeitig vertraut. Gerne hätte er sie in seine Arme gezogen und ihr einen Kuss auf die Lippen gehaucht. Auch, um ein wenig vor seinen Freunden anzugeben mit ihr. Doch das erschien ihm im Moment zu gefährlich.

Set von herzlichaufgebrezelt Traumhaftes Collier mit passendem Armband und Ohrringen von herzlichaufgebrezelt

„Besser ich warte, bis ihr die Luft ausgeht.“ Derweil wanderten Benjamins Augen zig Male von Nellis Kopf bis zu den Füßen und wieder zurück. Die Spitzenbluse unterstrich ihre helle, zarte Haut. Plötzlich verstand er auch, warum es ausgerechnet die Kette von Herzlichaufgebrezelt sein musste. Sie hatte Recht, das Schmuckstück passte hervorragend zum V-Ausschnitt und den filigranen Knöpfen. Heimlich hoffte Benjamin, sie würde ihren Kopf noch einmal in den Nacken werfen, damit ihre langen Haare durch die Luft wirbeln und er erneut einen Blick auf den Stehkragen erhaschen konnte. Abrupt stockte Benjamin der Atem. Erst jetzt bemerkte er, wie die dunkelgraue Dirndlschürze mit kleinen Blümchen ihre schmale Taille betonte: Meine Nelli ist die Schönste auf der ganzen Welt!

Benjamin richtete sich auf, streckte sich und frech zog er Nelli in seine Arme. Sie sträubte sich. Doch er ließ nicht locker, zog sie auf seinen Schoß und flüsterte ihr ins Ohr: „Ich hab dich lieb.“ Mit einem Arm umfasste er ihre Hüfte und mit der anderen kramte er in seiner Hemdtasche. „Sei wieder gut mit mir“, er schenkte ihr ein Lebkuchenherz „Meine Prinzessin“ und stahl ihr ein Busserl.

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